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Dem Physiker Isaak Newton gelang es im 17. Jahrhundert weißes Licht mit Hilfe eines Prismas in seine Bestandteile zu zerlegen. Er machte so die einzelnen Farben sichtbar. Weißes Licht beinhaltet alle Farben!
Später erkannte man, dass jede Farbe eine bestimmte Wellenlänge hat, also einer bestimmten Schwingung entspricht. Licht und Farbe gehören untrennbar zusammen.
In unserer Umgebung sind unzählige Schwingungen, denen wir ständig ausgesetzt sind und auf die unser Körper ausgleichend reagieren muss. Ob es sich da um Töne, elektrische oder elektromagnetische Schwingungen , Farben oder andere Einflüsse handelt, immer muss unser Körper reagieren und versuchen das harmonische Gleichgewicht, welches er braucht um gesund zu bleiben, wieder herzustellen. Gelingt ihm dies auf Dauer nicht, werden wir krank. Wir nehmen Informationen nicht nur über Augen und Ohren wahr.
Eine wichtige Rolle spielt die Haut. Über sie nehmen wir Informationen wie Druck, Wärme, Kälte oder aber auch Farben auf. Sie ist unser größtes Kontaktorgan mit der Umwelt. Seit langem weiß man, dass alle Organe über bestimmte Zonen unserer Haut zu erreichen und damit auch zu behandeln sind.
Dies hat man sich in der Therapie zu Nutze gemacht. Über bestimmte Punkte und Zonen behandelt man z.B. mit Akupunkturnadeln, aber auch mit Massage oder Farbe. Die Chinesen haben festgestellt, dass unser Körper mit einem Netz von Meridianen, sogenannten Energieleitbahnen, überzogen ist. Jeder dieser Meridiane hat bestimmte Punkte , die Akupunkturpunkte, über die wir die verschiedenen Funktionen unseres Körpers beeinflussen können. Genau diese Punkte, aber auch die Reflexzonen, werden bei der Farbtherapie benutzt indem man sie mit bestimmten Farben einer ganz spezifischen Wellenlänge bestrahlt.
Seit über 20 Jahren wird im Bereich der Farbtherapie geforscht. Das Wissen um die Heilkraft der Farben ist allerdings viel älter. Aus Überlieferungen alter Kulturen weiß man, dass Farben und Licht die Fähigkeit besitzen Veränderungen, die im physiologischen Ablauf der Körperreaktionen aufgetreten sind, auszugleichen. Licht und Farben stellen reine Informationen dar, durch welche die Körperfunktionen wieder reguliert werden können. Die Farbe wirkt über die Steuerungsorgane des Gehirns Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse. Wir können mit der Farbe also genau da eingreifen, wo die Regulierung unserer Körperfunktionen ins Ungleichgewicht geraten ist.
Die Farbtherapie findet in der Praxis Anwendung bei:
Lernschwierigkeiten, Stress, Störungen des Biorhythmus (Schichtarbeiter, Schlafstörungen, Jet lag), sexuellen Störungen, Stoffwechselstörungen, zur Unterstützung der Entgiftung, bei Schmerzen im Bereich von Gelenken und der Wirbelsäule.
Ob die Beschwerden im Bereich der Organe, der Muskeln, der Nerven, der Haut, des Stoffwechsels oder aber im Bereich von Knochen und Gelenken liegen, immer kann man mit der Farbtherapie sehr tiefgreifende Veränderungen bewirken.
Die Farbtherapie kann im Prinzip bei jeder Erkrankung, aber auch vorbeugend, um die Abwehrkräfte zu stimulieren, eingesetzt werden.
Es ist eine sehr wirkungsvolle und trotzdem sanfte Methode. Sie lässt sich mit allen anderen Behandlungen kombinieren. Auf diese Weise kann man die Wirkung anderer Therapien sogar noch steigern.
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